Apelern wird urkundlich zum ersten mal 866 n. Chr. erwähnt. Es war der Mittelpunkt eines riesigen Kirchspiels. Ja sogar 797 n. Chr. wird in der lex Saxonum CXIX unter §11 die Lieferung einer bestimmten Menge Gerste, wahrscheinlich für die Bierbrauung, erwähnt. Nur Apelern ist der einzige Ort wo unter dem Mindener Abt Sacharo, die zinspflichtige Diozo, Alfheri undthiedbern aus Apelern eine Lieferung an Gerste zu leisten hatten.
Aus der Kirchengeschichte wird berichtet, daß Karl der Große um 780 in Lippspringe die Christianisierung den Geistlichen aus Franken übertrug.
Diese errichteten in der heidnischen Malstadt Apelern eine Tauf- und Andachtskirche, diese war wie im ganzen Buckigau, aus Holz. Die Jahrtausenwende war der Wendepunkt des Baumaterials. Unter der Herrschaft der Billunger entstand um diese Zeit in Apelern die erste Steinkirche, es war ein einfacher Hallenbau.
Die jetzige Kirche enstand um 1150. Die Bedeutung dieser Kirche durch ihren Grundbesitz, wird durch eine Schenkungsurkunde Albrecht des Bären 1162 erwähnt. Seine kirchliche Bedeutung verlor Apelern ca. vor 112 Jahren 1887 wurde Lauenau abgetrennt.In Apelern ist auch das Geschlecht derer v. Münchhausen beheimatet, das erstmalig 1183 erwähnt wird. das Schloß v. Münchhausen wurde 1560 erbaut. Als nächstes ist das Geschlecht derer v. Hammerstein hier beheimatet das bereits 958 das erste mal erwähnt wird, und am 30.07.1673 das Wietersheimersche Gut in Apelern erwarb. Auch der 30. jährige Krieg hinterließ in Apelern seine Spuren.
Danach kam das fürchterliche Blatternjahr, das im Kirchspiel Apelern 153 Sterbefälle zu verzeichnen waren. Die erste Schule wird hier vermutlich vor ca. 400 Jahren enstanden sein.
Im Steuerbuch von 1770 wird eine Wohnung nebst Garten an einen Rector vergeben, bei dem die Kinder zur Schule gehen, erwähnt. Apelern hat bei den Wettbewerben Unser Dorf soll schöner werden
schon einige erste Plätze belegt.
Der Ort zählt heute ca. 1200 Einwohner und verfügt noch über eine Schule sowie ein großes Sportgelände mit Mehrzweckhalle. 14 Vereine und Verbände sorgen für ein reichliches Kulturangebot.